Veranstaltungen
Bergseefest Spitzingsee 2026
Bergseefest Spitzingsee 2026
Freitag, 31. Juli, 15:00–23:00 Uhr
Samstag, 1. August, 12:00–23:00 Uhr
Direkt am Seeufer | Eintritt frei
Wenn’s nach uns geht, darf der Sommer ruhig ein bisserl lauter werden – und das tut er, beim traditionellen Bergseefest am Spitzingsee!
Jetzt haben wir Neuigkeiten für Euch
Liebe Freunde des Spitzingsees,
vor ein paar Wochen haben wir Euch geschrieben, wir sitzen noch über den Plänen und kauen am Bleistift. Der Bleistift hat’s überlebt, die Pläne stehen — und wir dürfen sagen: Es lohnt sich, den Kalender ernst genommen zu haben.
Vom Essen, und warum Ihr hungrig kommen sollt
Man kann ein Fest an vielem messen. Wir messen es am Essen, und da ist uns heuer etwas geglückt, das man am Seeufer nicht alle Tage findet: Einmal um den See gehen heißt einmal um die halbe Welt gehen.
Es gibt Hendl und Rollbraten, Grillfleisch, Bratwürstl mit Sauerkraut, Fisch und Kartoffelschmankerl, wie es sich gehört. Daneben aber auch Pasta und Pizza, thailändische Küche, ukrainische Spezialitäten und Langosch — und wer bis dahin noch Platz hat, der hält sich an Kaiserschmarrn, Apfelstrudel, Kuchen und Eis. Zu trinken gibt es Wein und Sekt, die Bar hat geöffnet, und für die Kinder ist selbstverständlich auch gesorgt.
Kurz gesagt: Es ist für jeden etwas dabei, und niemand muss hinterher behaupten, er sei zu kurz gekommen.
Und das Bier? Das kommt wieder von der Babsi.
Beim Bier machen wir keine Experimente, wenn das Richtige schon gefunden ist. Es kommt heuer wieder von der kleinen Privatbrauerei Bräu z’Loh — einem Familienbetrieb, den der Urgroßvater der heutigen Bräuin 1928 aus lauterem Trotz gegründet hat, nachdem man ihn wegen Schwarzbrauens angezeigt hatte. So etwas kommt in Bayern vor, und manchmal kommt Gutes dabei heraus.
Heute steht die Babsi am Kessel, Bräuin in vierter Generation, und braut nach dem Reinheitsgebot von 1516 ein Bier, bei dem einem die Worte ausgehen. Man kann das lang erklären. Besser ist, Ihr probiert es selber.
→ www.braeuzloh.de
Das Zelt: Musik, Bierbänke, Bier vom Fass
Und weil ein Fest ein Dach braucht, unter das man sich stellen kann — sei’s vor der Sonne, sei’s vor dem Wetter, das hier oben ohnehin macht, was es will — haben wir auch heuer wieder unser kleines Zelt aufgestellt. Bierbänke, an denen man zusammenrückt, bis auch der Letzte noch Platz hat. Live-Musik schon ab Mittag, denn Warten macht keinen Spaß. Und frisches Bier vom Fass von der Bräu z’Loh — dort, wo die Babsi braut. Setzt Euch dazu, es findet sich immer noch ein Eckerl.
Der Abend gehört der Bühne
An beiden Tagen gibt es um 22:45 Uhr eine Bühnenshow direkt am See — dort, wo das Wasser das Licht zurückwirft und man ohnehin am liebsten stehen bleibt. Um 23:00 Uhr ist dann Schluss, da sind wir streng mit uns selber. Wer bis dahin nicht gefeiert hat, muss am nächsten Tag wiederkommen. Am Freitag geht das noch.
Ein Wort zum Feuerwerk, weil wir wissen, dass manche danach fragen werden: Das lassen wir heuer bleiben. Wir sitzen hier mitten in einem der schönsten Stücke Natur, das dieses Land zu bieten hat, mit Vögeln, Wild und Fischen, die von unserer Feierlaune nichts wissen wollen. Zum Schutz von Natur und Tieren gibt es also kein Feuerwerk mehr. Wir glauben, der See verzeiht uns das lieber als das Gegenteil.
Für die, denen Stillsitzen nicht liegt
Zwei Stationen haben wir heuer, bei denen wir selber neugierig sind, wer sich zuerst traut.
Beim Bullriding darf jeder zeigen, wie lange er oben bleibt. Erfahrungsgemäß ist das kürzer, als man vorher glaubt, und lustiger, als man befürchtet.
Und dann stehen da noch die Bagger. Richtige Bagger, die man selbst bedienen darf — Hebel in die Hand, und schauen, was passiert. Wir vermuten, dass die Kleinen dort Schlange stehen werden. Wir vermuten außerdem, dass die Großen sich hinten anstellen und behaupten, sie täten es nur den Kindern zuliebe.
Wer mitmachen darf und wer besser zuschaut (Mindestalter!), entscheidet unser Personal vor Ort — die Leute machen das schließlich nicht zum ersten Mal und haben ein gutes Auge dafür. Fragt einfach, es beißt niemand.
Und am Freitag geht’s erst einmal bergauf: das Spitzing Derby
Bevor am Freitag gefeiert wird, wird gestrampelt. Und zwar ordentlich.
Um 18:00 Uhr startet in Neuhaus das Spitzing Derby — ein Massensprint hinauf auf den Spitzingsattel, Teil der Rennrad-Rennserie. Auf dem Papier klingt das harmlos: 3,74 Kilometer, 350 Höhenmeter. Wer rechnen kann, weiß, dass das knapp zehn Prozent im Schnitt sind, und wer Rad fährt, spürt es schon beim Lesen.
Über 100 Fahrer stellen sich das heuer an. Was uns weniger überrascht als es sollte: Es gibt Leute, die freiwillig bergauf sprinten, und wir sind ehrlich froh darüber, denn zuschauen ist herrlich.
Die Siegerehrung findet anschließend bei uns am Bergseefest statt — mit Applaus, mit einem Preis und, so wollen wir hoffen, mit einer Maß von der Babsi. Verdient hat er sie.
Anmeldung und alle Infos: spitzing-rennserie.de
Presented by bike base Schliersee
Also dann.
Zwei Tage, ein See, gutes Essen, gutes Bier, gute Gesellschaft. Sagt’s weiter, den Freunden, der Familie, der ganzen Sippschaft — ein Fest ist nämlich nur halb so schön, wenn die liebsten Leute fehlen.
Wir freuen uns auf Euch.
Die Gemeinde Schliersee
und die Berggemeinschaft Spitzingsee e.V.